Erinnerungen: Der Chemiebaukasten

Ich habe so manche Laster u. Leidenschaften, aber die Sammelleidenschaft ist mir fremd geblieben. Wohl habe ich als Kind einmal Paninis eingeklebt und ein Briefmarkenalbum durchaus besessen, auch Freunde sammelte ich im Poesiealbum.

Da fällt mir ein, wie mein großer Bruder vor Jahren einen Chemiebaukasten besaß. Er hatte mich eindringlich davor gewarnt, in seiner Abwesenheit Experimente durchzuführen, weil sonst schreckliche Konsequenzen chemischer Art dröhten, weswegen ich mich damit begnügte, die Substanzen heimlich und mit einiger Ehrfurcht zu begutachten und dann doch Experimente durchzuführen. Ein Reagenzglas sprudelte stark über und die Reagenz hinterließ Spuren auf dem Teppich. Da halfen weder Seife noch Ata. Am Ende musste ich es beichten und bekam Chemiebaukastenverbot, das erst nächstes Jahr abläuft. Dann kann es allerdings passieren, dass ich chemieren werde bis in die Dämmerung.

Idee: Das Buffet

Einfach nette Idee: Einen Laden „Das Buffet“ nennen und das Türschild mit „hat geschlossen“ und „ist eröffnet“ beschriften.

Das junge Pärchen, das den Laden betreibt, ist auch so nett, dass einem der Schädel platzt.

Wenn jetzt auch noch das Essen lecker ist, schreib ich ne schlechte Review.

Ist es. War klar. Und was ist das. Jetzt kommen die beiden auch noch an meinen Tisch, drehen sich um, ziehen die Hosen runter und grelles Sonnenlicht scheint aus ihren Ärschen.

Wenigstens wars teuer.