Tagtraum: Der Elch und der Erzähler

Ein Elch ist bis zu den Schulterblättern im Moor eingesunken, rollt mit seinen panisch aufgerissenen Augen, atmet schwer und tief ein und stößt ein verzweifeltes, durchdringendes und langgezogenes Röhren aus. Dabei kommt dichter Nebel aus seinem Maul, bis der Erzähler der Geschichte, der sich in der Nähe der gespenstischen Szenerie halb versteckt hinter einigen Sträuchern aufhält, seine Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Einige Minuten vergehen. Als der Nebel sich lichtet, findet sich der Erzähler der Geschichte plötzlich an der Stelle im Moor wieder, an der der Elch vorher war. Kurz bevor der Erzähler untergeht, holt er ebenfalls tief Luft und versucht zu röhren, doch es kommt nur ein recht halblautes, unangenehm dünnes „chöööhh“ und kaum etwas Atemdampf aus seinem Mund. Und da geht der Erzähler auch schon unter.

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