Idee für Scifi: Die Aufgeräumten

Die Welt ist so, wie sie ist (2017). Da kommt eine Raumschiffflotte unbekannter Herkunft und kreuzt einige Wochen in einem erdnahen Orbit. Offenbar werden wir umfangreich gescannt. Als einige etwas nassforsch-präventive Atomraketen- und Hackerangriffe wirkungslos verpufft sind, sind sich alle ziemlich sicher, dass die Fremden bald vernichtend angreifen, alle Panzer sind zur Abwehrschlacht aufgefahren. Dann schicken sie eines Tages ungefähr 500 Millionen Menschenklone auf die Erde. Es sind die Aufgeräumten. Sie schwächen die anderen Menschen, in dem sie sie merkwürdig einlullen, bis sie sich verstanden fühlen und zugleich willenlos sind. Die Klone reden praktisch ununterbrochen, dabei aber angenehm beruhigend und sonor, und reagieren auf (seltene) Widerworte mit sowas wie „ja, das ist doch ganz klar“, „alles gut“, „so würde ich auch entscheiden“, „du – da nicht für“ und „hahaha, genau“. Nach einigen weiteren Wochen marschieren die Aliens dann ohne nennenswerten Widerstand ein, sind aber – das ist dann der (etwas enttäuschende) Twist – wirklich nicht sonderlich schlimme Pflanzenwesen, die die Menschen erst nach und nach zurück unter Wasser verdrängen.

Kohl drang urwüchsig aus dem Boden

Kohl drang urwüchsig aus dem Boden und rollte in die Lehmkörbe sesshafter Bauern. In und auf ihnen lasen sie ihre Zukunft, um sie dann in das Fass zu hobeln, das sie so sauer macht. Bretter verschlugen die Tonnen und schwere Beine drückten die Haltbarkeit tief in den Kabes. Würste kamen und verliehen Geschmack. Doch auch die Beere des Wacholderstrauchs. Wir wollen Zwiebeln rösten und sie über gestampfte Kartoffeln geben.