Blogbuch: Einmal peinlich sein

Gelegentlich sehe ich mich mit der Frage konfrontiert – von anderen oder mir selbst gestellt oder beides – ob nicht dieses oder jenes oder vieles mir einmal in so und so vielen Jahren „peinlich“ sein könnte von dem, was ich so schreibe, rede, male – was ich poste. Ich denke ja, liebe Freunde, allein schon, weil ich sicher viele Kontexte vergessen werde. Ich denke sogar, das will ich doch hoffen. Um nicht zu sagen: viele scheinen mir zu wenig Angst davor zu haben, einmal zurückzublicken und nur gut bemessenen, vielleicht ausdifferenzierten, zeitlosen auch, ja, in jeder Hinsicht unpeinlichen Scheiß zu finden, der so in jedem Lehrbuch stehen könnte. Was mögen dann Menschen einmal darum geben, sich wenigstens ein bisschen schämen zu können.

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