Selten geworden: Der Metz

Selten geworden: der Steinmetz-Specht, im Volksmund auch einfach „Metz“ oder „Der Metz“ genannt. Im Frühjahr baut er seine Nester mitten in Gebirgswände und andere eher senkrechte Gesteinsformationen, teilweise ist er aber auch Kulturholger und „metzt“ seine Nester mit seinem extrem harten, bald diamantenen Schnabel in Hauswände, es sei denn, sie sind aus Holz. Wenn man laute Baustellengeräusche hört und der Putz in kleinen Krümeln aufs Carport bröselt, dann ist das sicher der Metz gewesen. Diesem possierlichen Schlawiner kann man aber trotz Gebäudeschäden einfach nicht böse sein: seine 2-6 bald schon schlüpfenden Jungtiere ernähren sich von belegten Brötchen, die die Nachbarn interessanterweise vorbeibringen.

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