Kurzfilm: Das waren wir ihm

Reihenhäuser, davor verwaister Bürgersteig, wenige parkende Autos, eine Parkuhr. Jemand kommt von links ins Bild und hat eine Wäschewanne voll mit alten Parkuhren dabei. Er stellt die Wanne unter die Parkuhr, greift in seine Hosentasche, holt etwas heraus dann Naheinstellung: es ist eine etwa weinbergschneckenhausgroße Parkuhr. Umständlich wirft er die kleine Parkuhr in die Parkuhr am Bürgersteig ein und „parkt“ dann die Wäschewanne mit den alten Parkuhren zwischen zwei Autos „ein“. Dann Schnitt und wie die Person in einer Kneipe an der Bar sitzt und gerade seine Bestellung bekommt: ein großes Glas Mineralwasser und drei heiße Maiskolben mit Butter. Da steckt ein Verkehrspolizist seinen Kopf durch die Tür der Kneipe und sagt etwas, das man aber nicht hören kann, man sieht ihn nur die Lippen bewegen. Dann eine Minute lang Naheinstellung des Gesichts der Person. Ausdruck irgendwie abwesend, ein bisschen traurig, aber eher unbeteiligt. Dann Einstellung von einem großen Maisfeld, durch das ein sanfter Wind geht, auch eine Minute. Dann eine Maisdose, in die jemand durch ein kleines Loch im Deckel einige sehr kleine Maiskolben reinwirft. Dann noch einmal kurz das Gesicht der Person, die „Dasssss waren wir ihm“ sagt. Und dann sofort Abspann.

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