Blogbuch: Tanzen

Immer wieder ist es in meinem Leben passiert, dass ich zum Tanzen aufgefordert wurde, und oft, wenn der Grund nicht gerade war, dass „Killing in the name of“ lief, lehnte ich dankend ab. Es ist schwierig, sich vorzustellen, dass jemand, der sich grundsätzlich bewegen kann, keine Lust zu tanzen hat. So war es bei mir auch nicht. Ich habe mich meistens einfach nicht getraut. Aber wenn ich dann doch einmal über meinen Schatten gesprungen war, habe ich es weiß Gott nie bereut. Mein Rat deshalb am Vorabend des Mai: tanzt, wenn ihr es auch eigentlich nicht tut. DENN WAS SOLL AUCH SCHON PASSIEREN – sicher, ihr könntet ausgelacht werden, euch einen Bänderriss zuziehen oder versehentlich auf einen Salamander treten. Das sind aber alles Dinge, die wirklich kein Beinbruch sind. Außer der Beinbruch selbst. Der ist ein Beinbruch. Aber der ist beim Tanzen wirklich selten.

Blogbuch: Bahnreisepostings

Wenn man später zurückschaut haben wird, was gewisse Blasen sozialer Netzwerke besonders umtrieb, wird man um das Genre der Bahnreisepostings schlecht herumgekommen sein. Nein, was war da los! Menschen mit und ohne Gepäck. Abteile mit Sitzen. Gespräche schierer Alltäglichkeit, ja, Meinungen. Und dann die Abfahrtszeiten. Was waren das doch für Sachen, mal pünklich, mal verspätet. Kurioses außerhalb der Wohnung, als sei man unterwegs. Wenn man nicht dabeigewesen wäre, man hätte es insgesamt einmal weniger erlebt. Das pralle Leben, das man kennt. Jeder nochmal einzeln, alle zusammen. Wlan!

Blogbuch: Schlafhygiene

Wichtig: „Schlafhygiene.“ Einer der leicht zu ergoogelnden Tipps: Erst ins Bett gehen, wenn man wirklich schlafen will. Hja, aber was, wenn man immer schlafen will? *publikumlachen*

Nee, aber mal Spaß beiseite. Ich hab da jetzt was neues. Ich benutze die Bettdecke als Kissen. So ein riesiges Kissen hattet ihr noch nie. Und man kann es unendlich formen und es passt sich dem Kopf viel besser an als jedes Kissen. Es ist herrlich. Zum Zudecken benutze ich jetzt im Sommer dafür eine der Gardinen. Das Kissen hänge ich ihrerstatt ins Fenster.

Die Gänse Sprache neu

Heute möchte ich euch eine seltsame Art zu schreiben zu vervorstellen, die „Gänse Sprach“e. Alles begann Mal wieder, als ich Mal wieder keine Lust hätte, einen Aufsatz nacj den ewigen Regeln zu verschreiben, weil überall der gleiche Käse hergeaxhrieben worden wäre. Dann,
Es musst. Irgendwie so hergeflipperr sein alscwzeee kein Wörterbuch der Welt ekinen ahrfhaltben. Klönen
Inhaltlich sollte es zudem Reich an Informauinen sein, die aber auch ausgedacht waren zumal es nichts langweiliger gab als wieder jaaaa hier Koch Journalkst Politik Gesell alles und. kannst du mir die Zutaten einmischen wie auf jedem Kochherbusch da sagen wir NEIN jetzt wird das Ei einfach Mal nicht verwirbelt sondern neu zerbrochen und dann wird NEU entschieden was drin gewesen war.

Wichtig wär, dass man sich einmal nicht wusste was man schreibt, Aber einfach mit Lusr anfängt zB bei Ein Mann geht in ein Geschafft oder ein Elefant trifft einen Herrn Pelikan oder heute rede ich über den lieben Personraben der allen hilft ode wieviel Zahnräder eine Uhr im Mund hat. Und schon ist ein Text den man lesen könnte ohne. Vorher zu wissen was drin steht fertig AUFGemacht. Gut.

Wenn Mal wieder alles langweilig war. Und die Themen in der tagesschau Zeitung und Buch Handel wieder langweilig war m, dann machf einfach die Gänse Sprache neu.

Blogbuch: Landleben

Das Landleben, liebe Freunde, ist ja doch herrlich. Sicher, man will nicht wie der Bauer früh morgens zu Kälbe. Es ist nicht die Arbeit, die wir genießen, sondern das Atmen des Geruchs der Gräser, die anderen mähten – oh du Johannisbrotkernmehlbaum, stehst du schon in fliederner Blüte. Der Flug der Schwalbe nach dem Insekt: ist es nicht pures…Seelenkonfekt? Weit, weit atmen will ich diesen unverhofften Sommerabend. Und das Lied, die Farbe, das bald schon leise funkelte Gezelt. Mai schon in April.