Blogbuch: Bestellen beim Nachbarn

„Heute abend bestell ich mal was bei meinem Nachbarn“. Sowas würde ich gerne bald sagen können. Ähnlich wie Airbnb und Uber können bald alle, die Lust darauf haben, ihr Essen verkaufen. Tagesaktuelle Angebote von Konserven über Frischeprodukte und Selbstgekochtes können jeden Tag neu eingestellt werden. Auch der berühmte „Liter Milch“ oder ein Kniffelbecher Zucker ist im Nu von schräg gegenüber bestellt. Bisschen teuer, aber das sind halt Arschlöcher. Dafür ist es in zwei Minuten da – die Kinder machen einen Sport draus, besonders schnell zu liefern. Klar, es gibt auch schwarze Schafe. Studenten wollen für ihre Veganersachen teils 30 Euro aufwärts, die sollen lieber arbeiten gehen. Da lob ich mir die Zugereisten. Die Aydins kaufen billig ein, stehen stundenlang in der Küche und nehmen nur ein paar Euro. Und es schmeckt auch nicht schlechter als vom Dönergrill, den sie auch betreiben. Nach Feierabend noch was dazuverdienen, also mir schmeckts.

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