Idee für Kurzfilm: Le Museum 2

Eine Frau löst eine Eintrittskarte an einem Automaten, an dem groß „Eintritt“ drübersteht. Der Automat sieht aus wie aus dem Labor eines verrückten Wissenschaftlers mit vielen Schaltern und blinkenden Lichtern. Sie drückt etwas daran herum und stellt dann eine gelbe Skulptur unten in ein Fach wie bei Leergutautomaten für Getränkekisten. Die Skulptur fährt nach hinten und ein Schein wird ausgedruckt. Die Frau beginnt, durch ein leeres Museum mit überwiegend leeren Wänden zu wandern. Da kommt sie in einen abgedunkelten Raum, in dem sich eine Gruppe von kleineren Leuten versammelt hat, die alle rundliche Mandarinen- und Orangenkostüme aus bemaltem Pappmaché anhaben. Langsam öffnet sich ein Vorhang. Und angestrahlt von Scheinwerfern steht auf einem Tisch hinter dem Vorhang die Skulptur der Frau. Eine Stimme sagt über Lautsprecher: „Jupiter, der einsame Planet.“ Die Mandarinen und Orangen gucken sich etwas befremdet an, es scheint nicht zur Skulptur zu passen. Die Frau schließt die Augen und eine kleine Träne rollt über ihre Wange. Aber sie sieht nicht unglücklicher aus als sonst, vielleicht sogar etwas glücklicher. Als sie aus dem Raum herausgegangen ist, blickt sie sich noch einmal um. Die Gruppe hat jetzt Planetenkostüme an. An den Wänden auf dem Weg zum Ausgang hängen Bilder von Mandarinen und Orangen. Und als die Frau den Schein in den Automaten steckt, über dem jetzt „Ausgang“ steht, kommt unten eine leere Kiste Sprudel raus. Die Frau nimmt die Kiste und geht.

Idee für Reisebericht a la Cleber/Wickert

„Nun wir brechen also auf. [Leises Schnuffen und Tuten einer alten Eisenbahn] Ein bisschen Wehmut ist dabei, müssen wir doch lieb gewonnene Freunde zurücklassen, die wir hier am anderen Ende der Welt kennengelernt haben. Die gastfreundliche alte Frau, die uns einfach so ihren Mann zubereitet hat. Zerni, den rauchenden Affen. Und natürlich João, den Jungen mit dem Beckham-Trikot, der unserem Kameramann Ernie Rapidez verkauft hat.“

Idee für virales Video: Teller

Idee für viral rührendes Social-Media-Video: eine Person, die eigentlich normal sehen, hören und fühlen kann, nur keine Teller, kann dank moderner Behandlungsmethoden zum erst Mal in ihrem Leben einen Teller wahrnehmen. Erst starrt sie ihn an, dann tastet sie ihn vorsichtig ab, hebt ihn hoch, stellt ihn wieder hin, hebt ihn wieder hoch…im Hintergrund hört man jemanden „Teller!“ sagen. Die Person strahlt mit Tränen in den Augen in Richtung der Stimme. Nach all den Jahren. Letzte Einstellung, von nahem, wie die Person selig lächelnd mit dem Kopf auf dem Teller liegt.

Idee für eine Situation im Urlaub: Der Rucksack mit dem Rucksack an Informationen

Ein Rucksack hat einen anderen Rucksack quasi auf dem Rücken, in dem Informationen sind. Eine Person geht mit diesem Rucksack einen interessanten Eselspfad entlang und ist vom Matetee schon ganz verrückt, es ist eben NICHT die dünne Luft. Da sagt die Person zu der Person hinter ihr: „Hol mal bitte aus dem Rucksack an dem Rucksack die Informationen raus.“ „Ja, warte.“ Kurze Pause. Dann: „Nee, da ist nichts.“ – „DOCH, MENsCH hast du auch IN DEM RUCKSACK AN DEM RUCKSACK geguckt???“ – „Was? Ach mach deinen Scheiss docj alleine“ – „ich bringe dich um“

Dann dichter Nebel, man hört leise Töpfe klappern. Dann Stille.

Schlagertext: Erwin das Kamel

Er war immer bester Lauuuuune,
er war tip und top in Schuss.
Er züchtetete die Alrauuuune
für den allerletzten Kuss.
Aus seinen Augen schien die Soooone,
und aus seinem Hintern auch.
Er trank den Regen aus der Tooooooonne,
bis er Schmerzen hatt‘ im Bauch.

Er war zu allen immer supeeeeer
als wäre her garnichts dabei.
Er saß auch mal drei Woch‘ im Stupaaaa,
und aẞ allein Kartoffelbrei.
Er war sehr zuverlass- und lässiiiiig,
alle bauten auf ihm auf.
Er schlief in einem Glas mit Eeeeeessig,
wie alle nahm er es in Kauf.

ERWIN DAS KAMEL! ERWIN DAS KAMEL! Eieieiieieiiiiiiii….
in seinen Höckern ist er frei.

(3x Refrain wiederholen)

Dann zum Schluss (gesprochen):

Er war der durstige Wüstenfreund, der ein ganzes Schwimmbad austrank, weil er dachte, er wäre allein. Gerne galoppiere ich zu dir. Gut.

Der Mond

Heute Nacht ist der Vollmond ein Supermond. Zwischen 3 und 4 ist er am größten und hellsten.

Der Mond war wahrscheinlich mal ein Teil der Erde bzw hat sich aus Trümmerteilen der Erde herausgebildet. Ohne den Mond wäre danach alles ein bisschen anders gelaufen.

Für viele wäre der Mond nur ein Ding, das herumfliegt. Für uns ist der Mond die ewige Laterne am Käsehimmel. Wir hängen ihn an die Wand als Miniatur und freuen uns weil wir nicht allein sind.