Der klassische Witz

Ein Partytyp, ein Introvertierter und ein Serienmörder treffen sich am Freitag in der Pendlerbahn. Sagt der Partytyp: „Hoch die Hände, Wochenende! Was macht ihr? Ich geh wieder Party machen.“ Sagt der Introvertierte: „Ich werde zuhause lesen und Bilder davon im Internet posten in der Hoffnung, dadurch jemanden kennenzulernen.“ Und der Serienmörder: „Ich lass alles auf mich zukommen, erstmal bisschen entspannen, was kochen, vielleicht später noch jemanden umbringen.“

Blogbuch: Nicht auf den Leim gehen

Ich lese in den letzten Tagen häufig, die Flüchtlingszahlen seien ja schon länger eher niedrig, deshalb seien die CSU-Manöver der Zurückweisung an der Grenze auf Basis von Obergrenzen und sonstigen Plänen, die das Recht auf Asyl (und damit die Pflicht es zu gewährleisten) gezielt in Frage stellen, so besonders absurd. Diese aktuelle argumentative Kampflinie scheint mir äußerst fragwürdig. Nicht nur wegen des Türkeideals, zu dessen Verkommenheit man wohl nicht viel sagen muss. Deutschland sollte, könnte, in meinen Augen muss sogar sehr viel mehr Flüchtende aufnehmen, auch in Zeiten, in denen mehr Menschen hier Schutz und Überleben suchen sollten als jetzt oder in der Vergangenheit, was auf ekelhaft menschenfeindliche Weise als „Flut“, „Ansturm“ usw bezeichnet wurde. Das Land war nur aufgrund mangelhafter Planung und natürlich ungenügendem Willen überfordert. Die Politik hat Angst vor, die Medien richten sich nach dem Teil der hiesigen Bürger, die sich fieberhaft in eine Ausländerfeindlichkeit hineingesteigert haben und die sozial Schwache gegen Flüchtende ausspielen. Das alles gilt es klar und immer wieder zurückzuweisen. Die Forderung muss doch ganz klar sein: Die Politik dieses auf so viele Weisen privilegierten Landes muss Lösungen liefern, auch was den Schutz vor Terrorismus und andere Probleme betrifft, aber auf Basis der Bereitschaft, der Pflicht – wenn man schon nicht in der Lage ist, freiheitliche Werte gemeinsam mit Verbündeten außerhalb Europas gegen Schlächter, Religionsfaschisten und Diktatoren auch militärisch auszufechten – wenigstens sovielen Kriegs- und Terrorflüchtenden wie möglich und nötig zu helfen. Dahinter nicht zurückfallen.

Mal andersherum

Zwei Personen haben ein erstes Date und gehen in ein neues Restaurant, das damit wirbt, dass „es mal andersherum ist“, die Gäste stehen in der Küche und kochen für das Personal. Die beiden sind die einzigen Gäste und „kochen sich einen ab“, um das zwanzigköpfige Personal lecker satt zu bekommen. Das Personal feixt und findet die beiden unheimlich bescheuert. Aber nachdem sie gegessen haben, präsentieren die beiden dem Personal die Rechnung. Alle gucken erstaunt und haben garkein Geld dabei. „Zahlen, Polizei oder spülen“ sagen die beiden. Da muss das Personal bis tief in die Nacht alles wegspülen. Die beiden haben trotzdem irgendwie von allem nichts gehabt und gehen unzufrieden nach Hause (einzeln leider). Am Ende der Geschichte kommt eine bisher unbekannte Person und ruft „hör auf!“ (?!)

Blogbuch: Die alte Hacienda

Wenn ich später mal auf einem Bauernhof in einer Art Kommune oder Sekte lebe, wird es eine Kuh geben, die „Hacienda“ heißt…ich sage dann immer „die alte Hacienda“ und finde das selbst am Komischsten, während andere – wenn überhaupt – nur etwas schmunzeln oder sogar genervt sind. Traum.