Idee für SciFi-Film: Concorde

Ein riesiges Concorde Matratzenladenhandelsschiff ist mit wertvoller Fracht in einer undurchsichtigen, teils nervigen Gegend der Galaxie verschollen. Eine Rettungsmission mit 14 Besatzungsmitgliedern macht sich auf die Suche, dabei wissen alle, dass die Fracht garnicht so wertvoll ist wie im Prospekt steht (Mondpreise). Die Stimmung an Bord ist die ganze Zeit beschissen und es gibt lange Monologe der Crewmitglieder, die weinerliche Videobotschaften an die Familie zuhause auf der Erde schicken. Am Ende kommt raus, dass das verschollene Schiff schon lange geschlossen hat und die total aufgeschmissene Crew flüchtet sich in virtuelle Realitäten.

Warst du das?

Ein Kind geht an einem Teich her und spielt mit einem Stock, da sieht es auf dem Ast eines Baumes einen Raben sitzen, der ihn neugierig zurück anguckt. Das Kind fragt den Raben: „Können wir Freunde sein?“ Der Rabe legt den Kopf schief und öffnet den Schnabel, sagt aber nichts. Als das Kind etwas mit dem Stock im Boden gebohrt und gewartet hat, dreht es sich um und will gehen. Da wird es plötzlich dunkel und es beginnt weiche, schwarze Daunen zu regnen. Hinter dem Teich geht eine große, dunkelrote Sonne auf und das Wasser färbt sich violett. Erstaunt fragt das Kind den Raben: „Warst du das?“ Wieder legt der Rabe den Kopf schief und öffnet den Schnabel, sagt aber wieder nichts. „Du bist komisch“, sagt das Kind und geht nun wirklich. Der Rabe macht die Augen zu und als er sie wieder aufmacht, ist es weg.

Sorbet

Ein Mensch mit Paviankopf bestellt im Cafe eine Tasse frische Erde. Als der Kellner die Tasse hergebracht hat, beginnt eine Pflanze schlingenartig herauszuranken, bis erst der Tisch, dann er selbst und dann der ganze Laden und die anderen Gäste damit überwuchert sind. Dann beginnen die Äste zu blühen und die Früchte sind lauter kleine Köpfe des Kellners und rufen alle mit Piepsstimme im Chor: „Probieren sie unser Sorbet. Sorbet, Sorbet, Sorbet, Sorbet, hehehehe.“

Die Sonne

Ein Mann lebt in einem Appartement, in dem nur ein Bett und gegenüber ein etwa zwei Meter großer, ausgestopfter Bär mit schwarzem Fell steht. Er steht auf den Hinterbeinen, fletscht die Zähne und wirkt angriffsbereit. Einmal geht der Mann nachts einkaufen und holt sich eine etwa honigmelonengroße, extrem helle Sonne. Im Zimmer holt er die Sonne aus der Tüte und sie schwebt langsam in die Mitte des Raums zwischen Bär und Bett. Da geht der Mann ins Bett, zieht sich eine Augenmaske über, auf der kleine schwarze Bären sind und schläft mit einem Lächeln ein. Die Zimmerdecke ist ganz aus Nebel.

Blogbuch: Für die Götter

Gerade ein paar Schlücke von meinem Coffee to go in eine Wiese geschüttet, weil der Becher zu voll war, um damit malheurfrei zu laufen und kein Deckel drauf war. Und dann so ein zufällig herlaufender Typ: „Wat war datten?!“ Und ich so „für die Götter“. Und da nickt er mir staunend und anerkennend zu. Wenn er einen Hut aufgehabt hätte, hätte er ihn gezogen. Ich kenn doch meine Hood hehe. Wenn ich „zu voll“ gesagt hätte, hätte er mich hart vollgemeckert.