Blogbuch: Ungemein

Ich mag es, wenn plötzlich von unerwarteter Seite ein weniger oft gebrauchtes Wort benutzt wird, Klassiker ist von Kindern. Wenn die dann zB in irgendeinem Zusammenhang gefragt werden, „das ist toll, nicht?!“ und dann statt „ja“ zB „UNGEMEIN!“ sagen. Das Schöne daran ist nicht nur, dass es urkomisch ist, sondern auch, dass das Wort dadurch so an Bedeutung gewinnt. In einem anstrengenden Text sind viele seltenere Wörter benutzt, wodurch das einzelne ungemein verliert. Ich rate daher allen ganz herzlich zu einem maßvollen udn eventuell sogar überraschenden Einsatz.

Blogbuch: Bullytum

Am besten an der rührenden Story um den weinenden Schuljungen hat mir gefallen, dass sich gleich lauter Promis, darunter sogar schnittige Schau- und American-Football-Spieler, seiner angenommen haben, mit ihm posierten und die Bullies (weltweit) ermahnten, das doch mal sein zu lassen. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass Menschen, die sich zielstrebig nach oben geprügelt haben, auch noch an die denken, die sie auf dem Weg dahin zertreten haben und sich einen von ihnen symbolisch auf die Schulter setzen.